Wohnungseigentumsrecht

Ein wichtiges Thema bei Wohnungseigentum ist immer, wem gehört was und wer darf was. Hierbei wird zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum unterschieden. Dabei gehört der Innenputz regelmäßig zum Sondereigentum und das Mauerwerk darunter zum Gemeinschaftseigentum. Weiter sollte geregelt werden, welche Flächen von allen im Rahmen einer Gemeinschaftsnutzung und welche Flächen oder Räume als Sondernutzung nur einem Wohnungseigentum zur Verfügung stehen.

Die wesentlichen Regelungen sollten in einer Gemeinschaftsordnung festgelegt werden. Insbesondere sehr lange bestehende Wohnungseigentumsgemeinschaften haben diese Regelungen nicht an die aktuelle Lage angepasst, was aus vielen Gesichtspunkten zu empfehlen wäre. Denn je mehr gemeinschaftlich geregelt ist, desto weniger gibt es hinter Streit darüber, wie etwas zu regeln ist, was zuvor nicht in der Gemeinschaftsordnung schriftlich festgelegt wurde.

Trotz der Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes vor ein paar Jahren gibt es immer noch Beschlüssen, die einstimmig von allen Wohnungseigentümer beschlossen werden müssen. In vielen anderen Angelegenheiten reicht mittlerweile ein Mehrheitsbeschluss. Sollten Sie überstimmt werden, müsste dieser Beschluss schnellst möglich angefochten werden, um ihn vielleicht doch noch zu verhindern.

Folgende Probleme treten erfahrungsgemäß immer wieder in Wohnungseigentümergemeinschaften auf, bei welchen ich Ihnen helfen könnte:

  • Streit mit anderen Wohnungseigentümer
  • Veränderungen an der Außenfassade
  • Nutzung des Gartens
  • Untätigkeit des Verwalters
  • Dient ein Raum als Wohnung oder nicht?
  • Kostentragung bei der Teilsanierung
  • Ausschluss eines Wohnungseigentümers aus der Gemeinschaft
  • Anfechtung eines Beschlusses

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